Objektkasus im Indogermanischen - Gante - Bücher - GRIN Verlag - 9783640181438 - 28. Oktober 2013
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Objektkasus im Indogermanischen German edition

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Magisterarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend), Note: 1,1, Universität Hamburg, 58 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das rekonstruierte Indogermanische wird in der Regel zu den Akkusativ-Sprachen gezählt. Das heißt, im Normalfall steht der Agens eines transitiven Satzes im Nominativ, das direkte Objekt im Akkusativ. Allerdings finden sich in den indogermanischen Sprachen Objekte transitiver Verben nicht nur im Akkusativ, sondern auch im Genitiv, wenn auch bei weitem nicht in derselben Quantität. Außerdem findet sich der Akkusativ nicht nur als Objektkasus, sondern auch mit der konkreten Funktion eines Richtungskasus. Nun stellt sich die Frage, ob es sich bei Genitivobjekten um eine Erweiterung des Systems der Objekte transitiver Verben handelt, oder aber um ein Relikt aus einer Zeit, in der noch nicht ein bestimmter Kasus als Objektkasus festgelegt war, bzw. als sich noch kein Nominativ-Akkusativ-System entwickelt hatte. Ebenso könnte der Richtungsakkusativ auf eine solche Phase des Vorindogermanischen zurückgehen, in welcher der spätere Akkusativ noch andere Funktionen hatte, als das direkte Objekt zu markieren. Daran schließt sich die Frage, wie das Vorindogermanische sprachtypologisch einzuordnen ist. Dieser Fragestellung soll in der vorliegenden Arbeit nachgegangen werden.

Medien Bücher     Buch
Erscheinungsdatum 28. Oktober 2013
ISBN13 9783640181438
Verlag GRIN Verlag
Seitenanzahl 116
Maße 146 × 7 × 207 mm   ·   250 g   (Geschätztes Gewicht)
Sprache Deutsch  

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