Between the Buried and Me | The Blue Nowhere
Die Progressive-Metal-Visionäre Between the Buried and Me kehren mit ihrer bisher eindringlichsten und vielseitigsten Veröffentlichung zurück: „The Blue Nowhere“, ihrer ersten bei InsideOutMusic. Indem die Band unentdeckte musikalische Umwege mit ihrer charakteristischen aggressiven Identität verbindet, erschafft sie eine konzeptionelle Welt, die ihresgleichen in ihrem beeindruckenden Katalog sucht und den Hörer einlädt, die Reise auf seine eigene Art zu erleben. Obwohl die Geschichte in einem Hotel spielt – dem titelgebenden „The Blue Nowhere“ –, sollte man keine verwunschenen Korridore oder schattenhafte Gestalten hinter jeder Tür erwarten. „Es ist eher ein Gefühl – diese Momente, in denen man sich allein auf der Welt fühlt und diese Einsamkeit nutzt, um über die menschliche Erfahrung nachzudenken“, erklärt Rogers. „Es existiert an einem Ort, an dem dich niemand finden kann, verborgen vor allen Formen der Realität – das ist ‚The Blue Nowhere‘.“
Neues auszuprobieren ist für die Gruppe nichts Ungewöhnliches. Sie findet einmal mehr Wege, ihre musikalische Palette zu erweitern und gleichzeitig den Kernsound der Band beizubehalten. Der Album-Opener „Things We Tell Ourselves in the Dark“ sorgt mit INXS- und Duran Duran-inspirierten Texturen für Stimmung und lässt sogar Yes aus der 90125-Ära einfließen, gefiltert durch das typische Chaos von BTBAM. „Absent Thereafter“ hingegen ist ein klassischer BTBAM-Track. Vielschichtig, intensiv und unerbittlich dynamisch bietet dieses über 10-minütige Opus alles, was sich ein BTBAM-Fan wünschen kann – und noch mehr.
Between the Buried and Me haben keine Lust auf Stillstand, und „The Blue Nowhere“ beweist, dass ihr kreativer Antrieb stärker ist denn je. „Es fühlt sich wie eine natürliche Weiterentwicklung für die Band an“, sagt Rogers. „Wir wiederholen uns nicht. Wir haben das Glück, eine Fangemeinde zu haben, die diese Reise mitmacht.“