Mumford & Sons zählen zu den einflussreichsten britischen Bands des 21. Jahrhunderts und haben eine entscheidende Rolle dabei gespielt, Folk- und Roots-Musik wieder einem globalen Mainstream-Publikum zugänglich zu machen.

Der große Durchbruch gelang ihnen mit ihrem Debütalbum „Sigh No More“ (2009), das Hits wie „Little Lion Man“ und „The Cave“ enthielt und die Band schnell zu den Speerspitze des sogenannten Folk-Revivals machte. Das Album wurde ein weltweiter Dauererfolg und legte den Grundstein für Mumford & Sons' Ruf als Band, die Intimität und Stadionatmosphäre gekonnt vereint. Mit dem Nachfolger „Babel“ (2012) festigte die Band ihre Position. Das Album stieg in Großbritannien und den USA auf Platz eins der Charts ein und brachte ihnen einen Grammy Award für das Album des Jahres ein – eine seltene Auszeichnung für eine britische Folk-Rock-Band. Spätere Veröffentlichungen wie „Wilder Mind“ (2015) markierten eine bewusste Stilveränderung hin zu einem elektronischeren und rockigeren Sound, während „Delta“ (2018) einen atmosphärischeren und experimentelleren Ausdruck erkundete.