Joni Mitchell | Joni's Jazz
Joni Mitchell präsentiert „Joni's Jazz“, ein Herzensprojekt, an dem jahrelang gearbeitet wurde. Diese Veröffentlichung enthält von Mitchell selbst ausgewählte Stücke, die den tiefgreifenden Einfluss des Jazz auf ihre Musik widerspiegeln. Begleitet wird das Album von Liner Notes mit seltenen und bisher unveröffentlichten Fotos sowie Original-Artworks von Mitchell. Auf 61 Stücken präsentiert „Joni's Jazz“ Studioaufnahmen, Live-Auftritte, seltene Alternativversionen und Material aus verschiedenen Jahrzehnten und von verschiedenen Labels. Zu den Highlights zählen zwei bisher unveröffentlichte Demos aus dem Jahr 1980.
Das Set enthält Beiträge einiger von Mitchells wichtigsten Jazz-Kollaborateuren, darunter Wayne Shorter, Jaco Pastorius, Herbie Hancock und Charles Mingus. Mitchell, die Shorter als ihren Lieblingskollaborateur bezeichnet, widmet ihm die Sammlung nach seinem Tod im Jahr 2023. „Es war eine Freude, mit ihm zu spielen“, schreibt sie. „Er wird uns fehlen, aber in dieser Musik wird er für mich weiterleben.“
Die Sammlung deckt nahezu jede Ära von Jonis Karriere ab und enthält ausgewählte Titel von Song To A Seagull, The Hissing of Summer Lawns, Hejira, Mingus, Turbulent Indigo, Both Sides Now und weiteren. Darüber hinaus ist sie als Gastmusikerin in Projekten wie Hancocks Grammy-prämiertem Album River: The Joni Letters zu hören. Die Musik spiegelt Mitchells künstlerische Entwicklung wider – von der rhythmischen Schichtung von „Harry's House / Centerpiece“ über die kühnen Experimente von „The Jungle Line“, die epische Erzählung von „Paprika Plains“ bis hin zur luftigen, improvisierten Atmosphäre von „A Chair In The Sky“.
Die Sammlung umfasst Aufnahmen aus mehr als fünf Jahrzehnten, beginnend mit „Marcie“ aus Song To A Seagull von 1968. Der neueste Eintrag ist ihre Interpretation von „Summertime“, live aufgenommen beim Newport Folk Festival 2023. Dieses Konzert war Mitchells erster voller Auftritt seit über zwei Jahrzehnten. Ein kraftvolles Comeback, das weltweit Resonanz fand. „Joni’s Jazz“ ist ein klangliches Selbstporträt und zeigt eine Künstlerin im lebenslangen Dialog mit dem Jazz – niemals imitierend, immer innovativ. In den Liner Notes zu „Joni Mitchell Archives – Vol. 4“ scherzte sie: „Die Leute fragen mich, welches mein Lieblingsalbum ist, und es muss Joni’s Jazz sein.“ Nun ist die Veröffentlichung Wirklichkeit geworden.