White Lies | Night Light
White Lies gingen ihr siebtes Album „Night Light“ mit einem neuen Ansatz an: Sie masterten die Songs live, bevor sie sie aufnahmen. Inspiriert von der amerikanischen Live-TV-Show „The Midnight Special“ aus den 1970er Jahren beschloss das Trio, die Songs gemeinsam in einem Raum zu proben und zu verfeinern, bevor es ins Studio ging – eine Umkehrung des klassischen Prozesses, bei dem Songs erst nach einer Tour ihre endgültige Form finden.
Ein Großteil des Albums entstand in McVeighs Londoner Wohnung, wo die Band auf Einfachheit statt aufwändiger Setups und technischer Ausrüstung setzte. Der Fokus lag auf Songwriting und Chemie, und sie nutzten ihre 17-jährige musikalische Verbundenheit, um die Energie des Albums zu prägen. Für die Studiosessions luden sie Keyboarder Seth Evans ein – nicht nur als Unterstützung, sondern auch als kreativen Mitgestalter.
„Night Light“ umfasst Progressive Rock, Disco und Synthesizer-Klanglandschaften und präsentiert eine Band, die selbstbewusst und voller kreativer Energie ist. Das Album endet mit dem pulsierenden „In The Middle“, das den Zusammenhalt und die künstlerische Reife der Gruppe unterstreicht.