Monolord | Neverending
Seit mehr als einem Jahrzehnt haben MONOLORD mit ausgedehnten epischen Kompositionen, die von Wiederholung, Lautstärke und Schwere geprägt sind, eine massive Riff-Hypnose hervorgerufen. Als eine der stabilsten und beliebtesten Bands der Heavy-Musikszene bereitet sich MONOLORD nun auf das nächste Kapitel mit einem neuen Album namens 'Neverending' vor.
Auf der Suche nach einer neuen Herangehensweise an das Genre gingen MONOLORD mit der legendären Produzentin Sylvia Massy ins Studio, bekannt für ihre Arbeit mit Tool, System of a Down und Johnny Cash, unter vielen anderen. Das Ergebnis dieses neuen Prozesses ist deutlich. 'Neverending' fühlt sich an wie der Höhepunkt von 13 Jahren schwerer, glühender Musik, nun mit einem schärferen Fokus auf das Albumformat. „Die Aufnahme dieses Albums ist ein Beispiel für den Geist des Zusammenhalts von MONOLORD“, sagt Bassist Mika Häkki. „Wir haben zurückgeblickt und zum ersten Mal erkannt, wie viel wir als Band erreicht haben und wie intensiv diese 13 Jahre waren.“
Die erste Single des Albums, „You Bastard“, bietet einen markanten Kontrast: einen treibenden Groove kombiniert mit Texten über Selbstmord. „Es gibt zwei Seiten des Selbstmords“, erklärt Jäger. „Es gibt die Person, die Selbstmord begeht, und diejenigen, die zurückbleiben… Die Refrains repräsentieren die Hinterbliebenen, die den anderen einen Bastard nennen – aber es geht nicht darum, mit dem Finger zu zeigen. Es ist eher ein Gefühl von: ‚Du hast mich hier mit all dem zurückgelassen.‘ Es ist die Erkenntnis, dass das Leben nicht einfach ist.“
Auch wenn es vielleicht nicht sofort offensichtlich ist, ist der Album-Opener „Iodine“ von 70er-Rock-Epen wie Free Bird, Hotel California und No Quarter inspiriert. Der Album-Closer „It’s Neverending“ markiert gleichzeitig das erste Mal, dass Jäger nicht auf einem MONOLORD-Song singt. Stattdessen wird der Gesang im Death-Metal-Stil vom ehemaligen Entombed-Bassisten Jörgen Sandström (auch bekannt von Grave, Domedagen und Firespawn) geliefert.
Nach 13 Jahren schlagen MONOLORD eine neue Richtung ein, und Neverending erweist sich als äußerst passender Albumtitel. „Es war eine wilde Reise – und ist es immer noch“, sagt Schlagzeuger Esben Willems. „Ich habe ein Viertel meines Lebens in dieser Band verbracht. Wenn ich zurückblicke, bin ich unglaublich stolz auf das, was wir erreicht haben, und in vielerlei Hinsicht fühlt sich dieses Album wie die Essenz all dessen an, was wir bisher gemacht haben. Mein Ansatz ist derselbe wie immer: das absolut Beste zu sein, was wir drei sein können.“